Wettbewerb Entwicklung Bernstrasse 11

2020 —

Thun

« Di goldigi Mitti  – Willkommen auf dem Comadu Areal »

Wohnen gegenüber eines Industriezeugen, arbeiten und tüfteln in alten Fabrikräumen, spielen, werkeln und kaffeetrinken im Innenhof oder den Tag mit Freunden bei einem Schlummertrunk auf der gemeinschaftlichen Dachterrasse mit Blick auf Alpen und Schloss ausklingen lassen.

Das Comadur Areal vereint industriellen Charme mit Urbanität. Es steht für Vielfalt, für Dichte und Weite, Rückzug und nachbarschaftliche Nähe. Der Ort bietet ein inspirierendes Klima und alternativen Raum zum Wohnen und Arbeiten für Junge und ’Junge Alte’, Individualisten, gestandene Macher und Querdenker die mehr wollen.

’Di goldigi Mitti’ ist ein lebendiger und ökologischer Stadtbaustein an zentraler Lage, für Menschen, die ein kreatives und inspirierendes Wohn- und Arbeitsumfeld in entspannter Umgebung suchen und schätzen – ein nachhaltiges Anlageobjekt für verantwortungsvolle Investoren.

Städtebauliche Einordnung

Das Comadur Areal befindet sich in einem unterschiedlich gekörnten Umfeld entlang der stark befahrenen Einfallachse in die Altstadt nach Thun. In nördlicher und östlicher Nachbarschaft vom Areal befinden sich kleinteilige Wohnbauten. Im Übergang zur Altstadt im Süden, hingegen grossmassstäbliche Wohn- und Dienstleistungsgebäude. Zwei, in der Volumetrie und Typologie unterschiedlich ausgestaltete Baukörper schaffen im Zusammenspiel mit den bestehenden Bauten der alten Comadur Fabrik einen zentralen Hofraum.

Das ’grosse Haus mit Atrium’ tritt von der Bauflucht an der Bernstrasse deutlich zurück und stellt die denkmalgeschützte und historisch bedeutsame Comadur-Fabrik in den Vordergrund. Zugleich entsteht dadurch diese städtebauliche Position Raum für einen, durch einen Baumhain gefassten, grosszügigen Vorplatz zur Bernstrasse.

Das ’kleine Haus mit Laube’ am Schweizerweg komplettiert das neue Ensemble und schafft einen Übergang zu den kleinmassstäblichen Einzelbauten am Schweizerweg.

In der Folge zum öffentlichen Vorplatz an der Bernstrasse erschliesst sich über eine Gasse zwischen Alt und Neu ein grosszügiger Innenhof. Umgeben von den Fassaden von Neubauten und Altbauten ist der Innenhof das Herz der Anlage. Dieser nimmt den Werkhofcharakter der Anlage auf und interpretiert diesen zum Wohn- und Werkhof. Der Hof öffnet sich, durch die geschickt gesetzten Neubauvolumen in den Ecken und stellt so wertvolle, funktionale wie auch räumliche Beziehungen zum Quartier her.

Bauherrschaft
→ Pensionskasse Schweizerischer Anwaltsverband Bern
Auftragsart
→ Wettbewerb (im Einladungsverfahren)

Weitere Projekte