Das 1900 vom Stadtbaumeister Fehlbaum gebaute Mädchenschulhaus soll zu einem Kinderhort, Kindergarten mit Aussenraum und einem Freizeitatelier umgenutzt werden. Diverse Um- und Ausbauten in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben insbesondere das Dachgeschoss so stark verändert, dass das Objekt nicht ins Bauinventar der Denkmalpflege aufgenommen wurde.
Um betrieblich möglichst optimale Voraussetzung für die neue Nutzung (Kindertagesstätte) zu schaffen, wird das in den 60er Jahren ausgebaute Dachgeschoss rückgebaut und durch einen sämtlichen Nutzer zugänglichen Dachgarten ersetzt. Die Struktur der übrigen Geschosse wird weitgehend erhalten. Einfache Durchbrüche zwischen einzelnen Zimmern schaffen bisher unbekannte Raumbezüge und die für die neuen Nutzungen notwendigen Voraussetzungen.
Auf das Bereitstellen perfekter Oberflächen wird zugunsten des Sichtbarlassens der Spuren der Zeit verzichtet. Der Umbau leitet sich aus der Vielgestaltigkeit des Bestandes ab. Mit der Strategie von ’As Found’ wird den Nutzern ein breiter ’Gestaltungsspielraum’ innerhalb einer klar definierten Struktur gegeben. Haustechnisch wird das Haus mit angemessenem Aufwand auf den aktuellen Stand der Zeit gebracht. Es erfüllt die Minergie Anforderungen für Umbauten.
Nicht die ’reine Architektur’ sondern der Hort als Ort der Aktion und des vielfältigen Lebens ist Ziel unseres Projekts.
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